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über den Tod
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Am 31.08.2004 war der erste Todestag von meinem Hund Nico. Leider ist dieser Tag auch der Geburtstag meines Ex-Mannes. Ich haben durch meine Arbeit den ganzen Tag keinen Gedanken an den Tod von Nico verloren. Als ich dann aber im Bett lag übermannte mich die Trauer über Nico. Ich bin noch einmal aufgestanden und habe Teelichter angezündet. Mir ging es dann besser, denn mit der Kerze wollte ich Nico zeigen, dass ich an ihn denke und er nicht vergessen ist. Nico ist von einem Bus überfahren worden. Er verstarb noch an der Unfallstelle, er war ganz allein. Er war gerade 18 Monate alt.

3 Monate nach Nicos Tod, mussten ich Remmington von seinem Leiden erlösen lassen. Er hatte sehr schwere seelische Probleme, von denen er leider nicht befreit werden konnte.

Ich habe seit dem Tod beider Tier sehr viel über das Thema “Tod” und  “Einschläfern” nachgedacht. In einer Ausgabe der Zeitschrift Our Cats  stand ein Bericht über diese Thema. Ich möchte ihn hier zum Teil  wiedergeben.

>>”Einschläfern”

Ein Wort mit schwerer, nie mehr rückgängig zu machender Bedeutung. Und  dennoch kann es Erlösung von unvorstellbaren Schmerzen und Qualen, von  irreparablen Leiden, die eine schwer Kranke oder verletzte Katze  aushalten muss. Die Katze weiss nicht um den Tod; denn sie lebt im  Heute, für den Augenblick, aber sie hat Angst vor entsetzlichen  Schmerzen.

Für den Katzenhalter beginnt die Gratwanderung der Entscheidung. Der behandelnde Tierarzt gab ohnehin sein Bestes, und er wird dem  Katzenhalter klar sagen, wann ein Weiterleben für die Katze nur noch ein künstliches Hinhalten für einige Tage wäre, für das Tier mit Qualen  verbunden.

Die Gedanken des Katzenfreundes jagen. Einen zweiten Tierarzt zuziehen?  Gibt es noch eine Chance für das Tier? Einschläfern lassen - ist es  nicht vielleicht zu früh? Sich dann lebenslang genau diese Vorwürfe machen zu müssen?

Wenn der Katzenhalter verzweifelt nach einer Lösung sucht, sollte er getrost einen zweiten Tierarzt um seine Meinung bitten. Allerdings sollte  dieser Dann einen Hausbesuch machen. Der Katze ( dem Tier allgemein )  erneut Transporte, Wartezimmer usw. zuzumuten, das sollte man ihr (ihnen) nicht antun. <<

>> “ Seiner Katze zu liebe ”

Wenn die Katze in der Tierarztpraxis von allen Qualen erlöst wird, sollte der Besitzer dabei bleiben. Zum einen beruhigt es das Tier, die Nähe seines Menschen zu spüren, zum anderen den Katzenfreund. Er erlebt mit, dass sein Tier nicht leidet und sanft einschläft.

Wenn es machbar ist, sollte man seinem Tier die Gnade erweisen, es zu Hause  - sanft, ohne Stress und in der gewohnten Umgebung - einschläfern zu  lassen. Mit dem Tierarzt müssen alle erforderlichen Absprachen getroffen werden Die Katze wird zuerst in Narkose gelegt, dann erfolgt die letzte Injektion. <<

Quelle Our Cats

Auch ich habe mir all die ähnlichen Fragen gestellt. Tu ich wirklich das Richtige ??

Ich bin der Überzeugung das Richtige getan zu haben und zum Besten für meinen Kater gehandelt zu haben. Remmington wäre nie wieder richtig Gesund geworden. Man hätte seinen Tod vielleicht noch ein paar Wochen  aufschieben können, doch dann hätte er vielleicht eines morgens Tod auf seinem Schlafplatz gelegen. Er hat sich gequält und ich wollte ihm einen längeren Leidensweg ersparen. Wir haben Nico an einem sehr schönen Platz im Grünen begraben. Remmington haben wir daneben gelegt, damit der Eine ohne den Anderen nicht allein ist.

Heutzutage hat man nun schon die Möglichkeit sein geliebtes Tier auf Tierfriedhöfen zu bestatten. Ich wollte das nicht, denn ich kann auch so jeden Tag meine geliebten Tiere besuchen, wo sie nun Ruhen. Vergessen  werde ich sie nie, denn durch die Anwesenheit meiner anderen Katzen, werde ich immer an Remmington und somit auch an Nico erinnert.

Mir sagte mal jemand, dass niemand gestorben ist, wenn man noch an ihn denkt. Sie leben im Herzen weiter.

Es hat am Anfang sehr weh getan und ich habe viel geweint. Ich weine auch heute noch, wenn mir danach ist. Es zeigt, dass die Trauer noch lange nicht abgeschlossen ist. Aber es hilft mir sehr. Ich habe lange gebraucht mich mit dem Tod von gerade von Nico abzufinden. Ich wollte auch nach Nicos Tod nie wieder einen weiteren Hund haben. Es wäre mir  wie ein Verrat an Nico vorgekommen, wenn ich sofort wieder einen Hund  angeschafft hätte. Doch nach 6 Wochen hat es mir so sehr gefehlt, dass ich von selbst nach einem neuen Hund Ausschau gehalten habe. Ich habe mich bewusst für eine andere Rasse entschieden, die mit meinem Nico nichts gemein hatte. Darüber bin ich auch heute sehr froh, denn man kommt unweigerlich dazu den neuen Hund mit dem Alten zu vergleichen. Beide Hunde sind sehr unterschiedlich. Daran kann man aber sehen, dass kein Wesen wie das Andere ist. Und das ist gut so!

Auch von der Rasse Türkisch Angora hatte ich die Nase voll. Ich wollte nie  wieder damit zu tun haben. Doch es hat mich fast magisch angezogen. Heute habe ich eine eigene, kleine Hobbyzucht und ich bin froh darüber. In jeder Katze sehe ich ein bisschen von Remmington. Klar, manchmal ist  das nicht einfach, aber was ist in der heutigen Zeit schon einfach ??  Ich bin froh und stolz darauf, dass Nico und Remmington ihr Leben mit mir geteilt haben. Auch wenn dies nur für kurze Zeit gewesen ist.

Ich vermissen euch Beide sehr, und das wird sich auch nie ändern.

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